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Sonntag 25 Jun 2017
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Sehenswürdigkeiten
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Schönste ist Budapest im leuchtenden Rot der Morgendämmerung, wenn die Sonne langsam aufgeht. Sie taucht Pest in ein sanftes, pastellfarbenes Licht und beleuchtet die Gebäude in Buda als wären sie vom Schweinwerfer angestrahlt. Man könnte sogar meinen, dass die Fenster der Häuser auf dem Burgberg goldene Funken sprühten. Budapest ist bildschön auch bei Nacht. Die Kettenbrücke trägt ein Kleid aus vielen Lichterketten, all die öffentlichen Gebäude - das Parlament, die Oper, die königliche Burg und das Burgviertel - tragen Festbeleuchtung die einer Robe aus Licht ähnelt. Budapest nimmt die Rolle einer vornehmen Dame an sich, die edle Scmuckstücke trägt. Unsere Hauptstadt zeigt sich immer schön. Sowohl in der Früh, als auch am Abend oder bei Tageslicht – sie präsentiert sich den angereisten Besuchern mit Charmend und pulsierendem Leben. Es scheint, als hier an jeder Ecke etwas Besonderes und Interessantes.

Spa und wellness - Die Nummer 1 unter den Sehenswürdigkeiten von Budapest

Die Kirche der königlichen Hochzeiten

Die reichste Sammlung ungarischer Weine

Ein besonderes Programm – Höhlentour in der Hauptstadt

Der schönste Park von Budapest ist eine Insel

Die an Thermalwasser reichste Hauptstadt der Erde

Pest – auf der Route des Weltkulturerbes

Die erste Untergrundbahn des Kontinents

Die größte Sammlung der bildenden Künste

Die beste Aussicht auf Buda und Pest

Gerbeaud

Die größte Kirche und die schwerste Glocke

Einer der ältesten Tiergärten Europas

Ungarns größte Kirche

Mitteleuropas größter, mittelalterlicher Wohnturm

Das Lieblingsschloss von Königin Elisabeth

Das Dorf mit dem Europa-Nostra-Preis

Sehenswert: Formel–1

Angel- und Wassersportparadies


 


Die Nummer 1 unter den Sehenswürdigkeiten von Budapest

 


 

Anders als in anderen europäischen Hauptstädten steht die königliche Burg in Buda auf einem Berggipfel und zwar genauso, wie es den erwachsenen Reisenden aus früheren Märchen bekannt ist. Den Budaer Burgpalast kann man aus annähernd allen Richtungen der Stadt in seiner vollen Schönheit betrachten.
Nicht nur eine Burg wurde an dieser Stelle erbaut, nein, es waren sogar drei. Die erste Burg entstand im 13. Jahrhundert und zwar gleich nach dem Sturm der Tataren. Aufgrund ihrer Steinmauern konnten die Angriffe des Feindes besser abgewehrt werden. Wenig greifbare Erinnerungen und Beschreibungen sind hierüber erhalten geblieben, doch einige Teile konnten bei archäologischen Ausgrabungen freigelegt werden. Die Burg wurde im 14. Jahrhundert in gotischem Stil erweitert und später, während der Herrschaft von König Matthias, dem berühmtesten König Ungarns, in einen auch in fernen Ländern bekannten Renaissance-Palast umgewandelt.
Da die Türken im Jahre 1541 Buda kampflos einnehmen und besetzen konnten, sind auch die Gebäude aus dem Mittelalter erhalten geblieben. Spätere Belagerungen, Feuersbrünste, Erdbeben und starke Schießpulver-Explosionen haben jedoch große Schäden verursacht. Oftmals musste man die Stadtmauer ausbessern und es wurden neue Basteien erbaut. Teile des noch heute sichtbaren Befestigungssystems der Burg stammen aus der Zeit der türkischen Besetzung.

Nach dreimonatigem Ansturm konnte die annähernd 150 Jahre dauernde türkische Herrschaft beendet werden und es begann die dritte Phase des Burgbaus. Die Ruinen wurden beseitigt, die Keller aufgefüllt. Im Jahre 1714 hat man schließlich mit dem Bau der heutigen barocken Palastanlage begonnen, die im 19. Jahrhundert erweitert wurde. Der königliche Palast ist während des zweiten Weltkrieges ausgebrannt und das wertvolle Mobiliar sowie die zahlreichen Gemälde fielen den Flammen zum Opfer. Nach der Erneuerung des Gebäudes entstand daraus ein Kulturzentrum. Hier wurde auch die Ungarische Nationalgalerie untergebracht, in deren Räumlichkeiten im Rahmen ständiger Ausstellungen die Kunst des Mittelalters, der Renaissance und des Barocks sowie Werke der berühmtesten ungarischen Maler präsentiert werden. Der Palastkomplex beherbergt auch das Budapester Historische Museum, das Museum der zeitgenössischen Kunst, die Ungarische Landesbibliothek und zwar die Széchényi-Bibliothek. Um den Palast und das Burgviertel zu erreichen, kann man auch die Standseilbahn (Sikló) benutzen, die das Donauufer mit dem Berg verbindet. Zeitgetreue Stationen und Wagen der Sikló strahlen auch heute noch die Atmosphäre des 19. Jahrhunderts aus.

Einmalige Sehenswürdigkeiten hinter den Toren von Buda

Wenn die Budapester über die Burg sprechen, so denken Sie dabei nicht nur an den königlichen Palast, sondern auch an die auf dem Burgberg erbaute mittelalterliche Stadt, an die verwinkelten engen Gassen und Promenaden, die charmanten Plätze, wo sich ein herrlicher Ausblick bietet und wo man sich gerne aufhält. Einige der alten Häuser zieren gotische Fenster und Türrahmen. Es lohnt sich auch, einen Blick in die Höfe der Bauten oder auf die langen Torgänge zu werfen. Dort findet man häufig die einmaligen und für Buda typischen Sehenswürdigkeiten, nämlich die mittelalterlichen Sitznischen. Es ist zu vermuten, dass diese mit romanischen, gotischen und aus der Zeit der Renaissance stammenden steinernen Bögen verzierten Nischen mit ihren Sitzbänken damals dem Begleitpersonal der ins Haus kommenden Gäste als Warteplatz dienten.

Die Kirche der königlichen Hochzeiten

Eine der schönsten gotischen Kirchen des Landes steht unweit von der in Erinnerung an die Pest- Epidemie im Jahre 1709 erbauten Dreifaltigkeitssäule. Die Kirche der heiligen Jungfrau – oder besser bekannt unter dem Namen Matthiaskirche, wurde zur Zeit der Herrschaft von König Béla IV., der auch die erste Burg in Auftrag gegeben hatte, erbaut. Die späteren Herrscher haben allesamt an dem Gotteshaus, welches zeitweise auch als Krönungskirche diente, Änderungen vorgenommen und so haben sie es mit einem weiteren Turm und einem Tor versehen sowie erweitert. Den am meisten verwendeten Namen hatte die Kirche von dem auch im Ausland berühmten ungarischen König Matthias erhalten, zumal auch die beiden Trauungen von König Matthias hierin stattgefunden hatten. Ihre heutige Form hat die Kirche nach Abschluss der im 19. Jahrhundert durchgeführten Restaurierungsarbeiten angenommen. In der Matthiaskirche können dank der einmaligen Akustik auch Orgel- und klassische Musikkonzerte veranstaltet werden.

Die reichste Sammlung ungarischer Weine

Die neueste Sehenswürdigkeit am Platz der Heiligen Dreifaltigkeit stellt das Haus der Ungarischen Weine dar. Im mehreren hundert Meter langen Kellern können die Besucher mit 450 Weinsorten aus den zweiundzwanzig historischen Weingebieten Ungarns Bekanntschaft machen. Jede Person, die das Haus betritt, erhält eine kleine Tasse, mit der sie dann das “Weinabenteuer” beginnen kann. 70-80 Weinsorten können vor Ort probiert werden.

Die einzige Bastei, in der niemals Soldaten dienten

Wenn wir am Abend von der Donau bis zur Burg spazieren, so erscheinen uns die im grellen Licht schneeweiß erstrahlenden Türme der Fischerbastei wie hohe Zuckerhüte. Zudem könnten die Besucher vermuten, dass sich hinter den Mauern eher Feen aufhalten, als kampfbereite Soldaten, welche die Stadt beschützen sollen, wie es eigentlich der Name Bastei besagt. Die Fischerbastei hatte niemals Schutzfunktionen zu erfüllen. Sie wurde vielmehr im Jahre 1905 als eine das Stadtbild prägende Aussichtsterrasse angelegt. Bei der Erbauung folgte man dem Verlauf der ehemaligen Stadtmauer, wodurch sie ihren Standort neben dem mittelalterlichen Fischmarkt erhielt. Sollten Sie sich fragen, was das mit einem Fischer zu tun hat, so müssen Sie wissen, dass es früher Aufgabe der Fischereizunft war, für den Schutz dieses Bereiches der Burg zu sorgen.

Eine unterirdische Stadt der Labyrinthe

Den Bewohnern der nördlichen und westlichen Hänge des Burgbergs könnte es durchaus passieren, dass sie plötzlich in ihrem Garten auf eine Höhle stoßen und dass in dieser sogar eine Quelle entspringt. Der mittlere und nördliche Teil des Burgbergs präsentiert sich durchlöchert, wie Emmentaler Käse. Die Ursache dieser Verformungen liegt in dem an die Oberfläche drückenden Thermalwasser. Die Menschen haben im Mittelalter die vorhandenen Löcher erweitert, wodurch unterirdisch eine wahrhaftige Stadt mit kilometerlangen Gangsystemen entstand. Während der Kriege dienten diese Gänge nicht nur als Versteck, sondern sie waren auch für geheime Umgruppierungen der Streitkräfte bestens geeignet.
Ein Teil des aus natürlichen und künstlichen Gängen bestehenden Systems des Burgviertels, das so genannte Budaer Burglabyrinth steht den Besuchern zur Besichtigung offen.

Ein besonderes Programm – Höhlentour in der Hauptstadt

Auf Budapest treffen zahlreiche Bezeichnungen zu, so könnte man die Stadt unter anderem auch als Stadt der Höhlen beschreiben. Es ist geradezu einmalig auf der Erde, dass sich in unmittelbarer Nähe von mehrstöckigen Wohnhäusern ganz besondere Höhlen befinden. Eine davon ist die unter besonderem Schutz stehende Pálvölgyi-Höhle, welche für jedermann zugänglich ist. Sie gilt gleichzeitig als drittlängstes Tropfsteingebilde unter den zahlreichen Höhlen Ungarns. Auf der 500 Meter langen Tourroute erfolgen stündlich Gruppenführungen.
Der vor kurzem erneuerte, 300 Meter lange Abschnitt der Szemlő-hegyi-Höhle kann ebenso besichtigt werden. Ihr Zugang wurde, was in Europa einmalig ist, gehbehindertengerecht gestaltet.

Die erste feste Brücke zwischen Buda und Pest

Die Kettenbrücke, Symbol von Budapest, war die erste ständige Brücke im ungarischen Abschnitt der Donau und die zweite im gesamten Flusslauf der Donau. Vor ihrer Errichtung wurden die Reisenden mit der Fähre befördert, da ja die wichtige Handelsroute durch den Strom unterbrochen wurde. Allerdings verband bereits zu Beginn des 15. Jahrhunderts eine Pontonbrücke die beiden Ufer. Im Winter konnte man damals zu Fuß bzw. mit der Pferdekutsche die zugefrorene Donau überqueren. Graf István Széchenyi – der legendäre Förderer der Entwicklung des Landes und der Stadt – hatte einmal während des unglaublich kalten Dezembers des Jahres 1820 eine ganze Woche lang warten müssen, bis er einen Schiffer fand, der genügend Mut besaß, um ihn zwischen den in Bewegung geratenen Eisschollen von der Pester Seite aus zum gegenüberliegenden Ufer nach Buda zu bringen. Seinerzeit soll er sogar bereit gewesen sein, ein Jahreseinkommen für den Bau einer stabilen Brücke zu opfern. Einen Plan hatte es schon früher gegeben! Dieser wurde bereits Ende des 18. Jahrhunderts angefertigt und basierte auf dem Muster der in Prag erbauten, auf mehreren Brückenpfeilern ruhenden Károly-Brücke. Später entschloss man sich jedoch, eine andere technische Lösung zu wählen. Graf Széchenyi hatte in England die von dem Ingenieur William Clark entworfene Kettenbrücke erstmals gesehen. Daraufhin beauftragte er ihn, die Planung der ersten ungarischen Brücke zu übernehmen. Die Ausführung hatte er einem Namensvetter, nämlich dem aus Schottland stammenden Bauingenieur Adam Clark übertragen. Die Kettenbrücke wurde am 20. November 1849 ihrer Bestimmung übergeben. Um ihren Weg in Richtung Westen fortsetzen zu können, waren die über die Brücke kommenden Menschen einige Jahre lang gezwungen, den gesamten Burgberg zu umgehen. Im Jahre 1853 wurde dann innerhalb von siebeneinhalb Monaten mittels Bohrarbeiten der Durchstich des Berges vollendet. Anschließend konnte man mit dem Bau des 350 Meter langen, zehn Meter breiten und hohen Tunnels beginnen. Darüber wurden einige nette Anekdoten erzählt, so z. B., dass man bei Regen die Kettenbrücke in den Tunnelschieben würde, damit sie nicht nass würde.

 

Der automatische Hammer für den Brückenbau im 19. Jahrhundert

Dem Aberglauben nach sollten sich die Menschen während der Fahrt eines Schiffes durch die Brücke schnell etwas wünschen und dieser Wunsch würde dann auch in Erfüllung gehen. In Budapest können wir gar neun Wünsche hegen, denn die Donau wird von insgesamt 9 Brücken überspannt, hierunter befinden sich auch zwei Eisenbahnbrücken. Beim neuesten Brückenbau handelt es sich um die vor nicht allzu langer Zeit errichtete Lágymányosi-Brücke. 1945 haben die sich zurückziehenden deutschen Truppen alle Budapester Brücken gesprengt. Die meisten von ihnen konnte man wieder aufbauen, doch z. B. die ursprüngliche Elisabethbrücke – welche ihren Namen von der äußerst populären Königin Elisabeth (Sissi) erhalten hatte – wurde so stark beschädigt, dass man sich entschließen musste, an ihrem Standort eine völlig neue Brücke zu erbauen. Das Bauwerk konnte im Jahre 1965 dem Verkehr übergeben werden. Die nach dem Weltkrieg erneuerte Freiheitsbrücke präsentiert sich in ihrem Aussehen heute wieder genauso, wie sie 1896 – zu Ehren des Landnahme-Millenniums – erbaut wurde. Der Kaiser und König Franz-Josef hatte persönlich die letzten Verschraubungen angebracht und zwar mit sagenhafter technischer Meisterschaft. Der Herrscher hatte hierfür kein Werkzeug zur Hand nehmen müssen, sondern er konnte in einem in Pest aufgestellten Festzelt per Knopfdruck einen 45 Tonnen schweren Hammer am Budaer Brückenkopf in Bewegung setzen, wodurch auch die letzte Schraube, welche übrigens aus Silber bestand, ihren festen Sitz bekam. Später verschwand diese allerdings. Sicherlich war für deren Entfernung auch eine gewisse Meisterschaft erforderlich. Derzeit wird ein Duplikat dieser Schraube, welche jedoch nicht mehr aus Silber besteht, hinter Glas verwahrt.

Der schönste Park von Budapest ist eine Insel

Die auf 7 Pfeilern ruhende Margaretenbrücke ist die zweite feste Brücke Budapests. Dem Bau lagen französische Pläne zugrunde. Die Brücke wurde im Jahre 1876 fertiggestellt und besitzt am mittleren Pfeiler einen Abzweig, welcher zur Margareteninsel führt. Dort befindet sich der schönste Park der Hauptstadt. Nach dem Sturm der Tataren hatten zahlreiche Mönchsorden ihr Domizil auf die als geschützt geltende Hasen-Insel verlegt. Ihren jetzigen Namen, nämlich Margareteninsel, erhielt sie nach der Tochter von König Béla IV., welche Margarete hieß. Die ein frommes Leben führende Königstochter kam im Jahre 1252 zusammen mit Nonnen des Dominikanerordens auf die Insel und lebte bis zu ihrem Tode in dem seinerzeit dort errichteten Kloster. Die Margareteninsel war früher königliches Jagdgebiet. Später, ab dem 19. Jahrhundert wurde sie in einen 100 Hektar großen Erholungspark der Hauptstadt umgewandelt. Hinter riesigen Bäumen liegen verborgene Sportplätze, ein Schwimmbad, eine Freilichtbühne, der größte Badestrand der Hauptstadt und Kurhotels. Auf der Insel – welche auch mit kleinen Schiffen erreicht werden kann – gibt es keinen Autoverkehr. Man kann jedoch Familienfahrräder, so genannte Fahrrad-Rikschas anmieten. Die Insel ist im Norden durch die Árpádbrücke mit den Stadtteilen Pest und Óbuda verbunden.

Die Stadt aus der Römerzeit

Die Römer haben seinerzeit anstelle des heutigen Óbuda das Zentrum der Provinz Pannonien errichtet. Die Grenze des Reiches war mit dem Verlauf der Donau identisch. Vorgänger von Budapest war vor zweitausend Jahren Aquincum, eine römische Militärstadt, bzw. die Stadt der den Soldaten dienenden Handwerksmeister und Kaufleute. Die Ruinen des ehemaligen militärischen Amphitheaters befinden sich in Óbuda. Von hier aus, zwei Kilometer weiter, kann man die Überreste der Straßen und Häuser der Innenstadt der antiken Bürgerstadt besichtigen.

Pest – auf der Route des Weltkulturerbes

Die schnell geborene Metropole

In der Mitte des 19. Jahrhunderts brach das “Baufieber” in Budapest aus. Anders als andere europäische Hauptstädte, welche erst über lange geschichtliche Zeitepochen zu Metropolen geformt wurden, mauserte sich Budapest innerhalb von 40-50 Jahren, also sehr “plötzlich” zu einer Weltstadt. Das auch heute noch vorherrschende Stadtbild nahm größtenteils auch in diesem Zeitraum Gestalt an. Dieser Umstand ist nicht nur der zu Beginn des Jahrhunderts aufblühenden wirtschaftlichen Entwicklung zu verdanken, sondern auch das Ergebnis trauriger Ereignisse, wie z. B. des Hochwassers von 1838, welches mehrere Tausend Gebäude in Pest völlig zerstörte. Eine neue und moderne Stadt ist an ihre Stelle getreten. Es sind Radial- und Ringstraßen entstanden und nur wenigen wagemutigen Denkern ist eingefallen, dass man den Verlauf des großen Rings und zwar dort, wo früher ein Nebenzweig der Donau Wasser führte, erneut für den Schiffsverkehr befahrbar machen könnte.
In den 40er-Jahren des 19. Jahrhunderts war dann die große Erfindung dieser Zeitepoche gelungen, nämlich die der ersten Gaslampe. Sie leuchtet an der Wand des Nationalmuseums. Weniger als ein Jahrzehnt später konnten die inzwischen neu gegründeten Pester Gaswerke annähernd 10.000 Gasleuchten versorgen. Einige Jahre danach wurden auch die ersten Wasserwerke in Betrieb genommen. Bis zur Jahrhundertwende hatte es die auf ihr neues Opernhaus, das Parlament und die Brücken stolze Stadt Budapest schließlich geschafft, den Anschluss an die als ewige Rivalin geltende Stadt Wien zu finden.

Die einzigartige Klimatisierung des Parlaments

Die Städtebauer und Planer der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts liebten und bevorzugten Pomp und reiche Verzierungen. Den besten Beweis hierfür liefert das am Pester Donauufer erbaute Parlamentsgebäude, eines der schönsten Bauwerke Europas. Das im eklektischen Stil errichtete Bauwerk ist durch seine charakteristische künstlerische Darstellung der Epoche, mit seinen gotischen Türmen und spitzen Steinwänden, den 88 Statuen, mit Mosaikfenstern und Gobelins sowie den Gemälden als einmalig zu bezeichnen. Ende des 19. Jahrhunderts zählte das Kühlsystem des Parlaments zu einer genialen Errungenschaft. Auf dem Platz vor dem Gebäude wurden zwei Springbrunnen betrieben. Unter diesen befanden sich versteckte Öffnungen, die der Luftzufuhr und der Luftzirkulation dienten und gleichzeitig über Tunnel die durch das Wasser gekühlte Luft in die Sitzungssäle einleiteten. Die Kühltunnel wurden später zugemauert. Einige Luftkanäle sind auch heute noch benutzbar, sodass bei starker Hitze hier große Mengen an Eis deponiert werden können, um damit die Luft im Gebäude abzukühlen.

 

 

Mit der Linie 2 an den Stätten des Weltkulturerbes entlang

Vor dem Parlament, genau am Kossuth-Platz kann man auch die Züge der Straßenbahnlinie Linie 2 besteigen. Die Benutzung dieses Verkehrsmittels bietet beste Voraussetzungen für eine ausführliche Stadtbesichtigung. Aus den Fenstern schauend können wir die als Weltkulturerbe geschützten Bereiche von Buda und Pest kennen lernen. Die Straßenbahn verkehrt auf der Pester Seite am Donauufer entlang. Sie fährt vorerst weiter bis zur Kettenbrücke bzw. zum Roosevelt-Platz. Hier können wir das in den 60er- Jahren des 19. Jahrhunderts erbaute, schöne Neorenaissance-Gebäude der Ungarischen Akademie der Wissenschaften entdecken. In seiner unmittelbaren Nachbarschaft finden wir eines der schönsten Jugendstil-Gebäude und zwar den Gresham-Palast. Das 12.000 Quadratmeter umfassende und zugleich größte Wohnhaus der Hauptstadt hatte die englische Versicherungsgesellschaft Gresham im Jahre 1907 erbauen lassen. In dem erst vor kurzem rekonstruierten Palast befindet sich heute das eleganteste Luxushotel der Stadt.

Die erste Untergrundbahn des Kontinents

Als sie 1896 dem Verkehr übergeben wurde, war sie die erste Untergrundbahn des Kontinents bzw. die zweite U-Bahn nach der Londoner. Kaum zehn Minuten dauerte die Fahrt von der Innenstadt bis zum Stadtwäldchen. Der sechs Meter breite Tunnel wird von vernieteten Eisenträgern zweigeteilt. Die zeitgetreu renovierten Stationen, die hölzernen Kassennischen sowie die mit Keramikziegeln verkleideten Wände rufen heute noch die Atmosphäre der Jahrhundertwende wach. Die seit mehr als achtzig Jahren betriebenen alten Waggons sind heute jedoch nur noch im Museum zu besichtigen. Nach Fertigstellung der Budapester Metro (U-Bahn) gaben die Bewohner der Stadt der alten Untergrundbahn – welche nur einige Meter weiter unter den Straßenoberfläche verkehrt– den Kosenamen “Kleine U-Bahn”.

Die schönste Schöpfung der „städtischen Ordnung“

Die Route der Untergrundbahn folgt den schönsten Radialstraßen von Budapest. Die Andrássy Allee gilt als Meisterwerk des Städtebaus des zu Ende gehenden 19. Jahrhunderts. Sie wird auch die ehemalige “Hauptstraße” der Pester Theaterwelt bezeichnet und dies nicht nur, weil sich dort das mit imposanten Terrassen, Säulen und Statuen verzierte Opernhaus befindet, sondern weil man auch in der nahe gelegenen Seitenstraße populäre Operetten- und zahlreiche andere Theater bzw. Sprechbühnen findet. Neben dem Oktogon-Platz liegt der Franz-Liszt-Platz, welcher in den letzten Jahren zu einem der beliebtesten Plätze der Unterhaltung avancierte. Hier wurde eine Reihe von Kaffeehäusern, Restaurants mit internationaler Küche, Musikkneipen und Jazzklubs eröffnet. Im Sommer werden die Tische ins Freie gestellt, dann genießen die Menschen die gebotene angenehme Unterhaltung.

Der preisgekrönte Erzengel

Die Andrássy Allee verläuft in gerader Richtung gegenüber der Hauptfigur, der bekanntesten ungarischen Statuengruppe direkt zum Heldenplatz. Mit dem Bau des Denkmals wurde im Jahre 1896 begonnen. Den Mittelpunkt bildet die auf einer 36 Meter hohen korinthischen Säule stehende, 5 Meter große Figur des Erzengels Gabriel, welcher in einer Hand die heilige ungarische Krone und in der anderen das apostolische Doppelkreuz hält – gerade so, wie dies der Legende nach dem ungarischen König und Staatsgründer im Traum erschienen war. Die Statue erhielt anlässlich der Pariser Weltausstellung im Jahre 1900 die Auszeichnung “Grand Prix“. Auf einem Sockel kann man die Stammesfürsten der sieben ungarischen landnehmenden Stämme jeweils auf einem Pferd sitzend bestaunen. Zwischen den, das Denkmal abgrenzenden halbrunden Säulenreihen stehen die Bronzestatuen der herausragenden Herrscher der ungarischen Geschichte.

Die größte Sammlung der bildenden Künste

Der Heldenplatz wird beidseitig von zwei wunderschönen klassizistischen Gebäuden geschmückt. Die Kunsthalle bietet zugleich die größte Ausstellungsfläche für die bildenden Künste. In den Räumlichkeiten präsentieren sich ungarische und internationale Vertreter der zeitgenössischen Kunst und des Kunstgewerbes. Im Sondersaal kann man die natürlichen, architektonischen und geschichtlichen Werte Ungarns im Rahmen der Vorführung eines dreidimensionalen Filmes kennen lernen. Auf der anderen Seite des Platzes befindet sich das Museum der Bildenden Künste. Dort ist die bedeutendste ungarische Sammlung der bildenden Künste beheimatet. Doch auch die Besucher, welche sich für die Kunst aus der Antike oder die europäische Malerei interessieren, finden genügend Kostbarkeiten hinter den Mauern des Museums

 

Badestadt Budapest

Die an Thermalwasser reichste Hauptstadt der Erde

Budapest hat im Jahre 1934 den Titel Badestadt erhalten und zwar mit folgender Begründung: von allen Hauptstädten der Welt besitzt Budapest die meisten Heil- und Thermalwasserbrunnen. Es ist weltweit einmalig, dass aus 118 natürlichen Quellen bzw. gebohrten Brunnen 21–78 °C warmes Thermalwasser sprudelt, wobei die tägliche Menge 70 Millionen Liter beträgt. Am Budaer Donauufer entlangspazierend kann man eine Reihe von Heilbädern entdecken. Jeder kann hier eine Badeanstalt finden, die seinen Bedürfnissen gerecht wird, egal ob man Sport treiben oder lieber im Dampfbad schwitzen möchte, ob man Linderung sucht oder nur im Thermalwasser eintauchen möchte.
Das hiesige Heilwasser ist bei der Behandlung von Erkrankungen des Bewegungsapparates, bei Kreislaufbeschwerden sowie gynäkologischen Leiden überaus wirksam. In den Bädern und deren Umgebung finden wir auch Brunnen und Trinkhallen, die über reichlich Quellwasser mit einem hohen Mineraliengehalt verfügen. Die bekannteste Trinkhalle befindet sich im Heilbad Lukács. Sie dient gleichzeitig als Eingang zum Bad, das im Jahre 1937 erstmalig eröffnet wurde. Das Heilwasser findet unter anderem zur Linderung und Heilung von Magenbeschwerden Anwendung. Das Haupthaus des Bades wurde dagegen im Jahre 1894 errichtet. Nach den seinerzeitigen, schnell bekannt gewordenen Heilerfolgen und der damit in Verbindung stehenden Entwicklung bekam das Bad den Ruf einer Sehenswürdigkeit und es wurde europaweit berühmt.
Daneben sind in Buda die aus der Türkenzeit stammenden und auch heute noch betriebenen Trinkhallen sehr beliebt, darunter das am Ende des 16. Jahrhunderts erbaute Király- (König), oder Rác-Bad. Das Rudas-Bad – mit seiner säulenbestückten Kuppelhalle und den darin befindlichen, achteckigen Becken – ist zugleich das älteste und prachtvollste türkische Bad der Stadt.

Das schönste, im Jugendstil erbaute Heilbad Budapests

Im Mittelalter wurde ein Hospital, in der Türkenzeit ein Bad am Fuße des Gellértberges erbaut. Sein Heilwasser wurde durch den türkischen Weltreisenden, Evlia Cselebi, wie folgt beschrieben: “Man sollte so lange im Wasser bleiben, bis sich der Körper rötet. Anschließend sollte man es schnell verlassen und danach eine Warmhaltepause einlegen“. Das heutige Bad und Hotel Gellért wurde 1918 erbaut. Danach entstand das Wellenbad, wieder einige Jahre später das Sprudelbad. Es ist das schönste Bad in Budapest, seine originale, im Jugendstil gehaltene Einrichtung, die bunten Mosaiken, Marmorsäulen, Glasfenster und Statuen sind bis heute erhalten geblieben.

Die beste Aussicht auf Buda und Pest

Der Überlieferung zufolge wurde der Glaubensbekehrer, Bischof Gellért, im Jahre 1046 von der steil in die Höhe ragenden Felswand am Donauufer von heidnischen und gegen das Christentum revoltierenden Ungarn in Tiefe gestoßen

. Der Berg trägt heute noch seinen Namen. Seine Statue befindet sich auf der zur Donau hingewandten Seite des Gellértberges und zwar oberhalb eines Wasserfalls. Auf dem Gipfel des Berges hatte der Kaiser von Österreich nach der Niederschlagung des Freiheitskampfes von 1848-49 zwecks Ermahnung der “rebellischen Stadt” eine Zitadelle erbauen lassen. Die dortigen, in einer Höhe von 140 Metern angelegten Terrassen gewähren einen wunderschönen Ausblick auf die gesamte Stadt Budapest. Dagegen bietet sich dem Betrachter von unten und zwar aus annähernd allen Richtungen, eine herrliche Aussicht auf die am Berggipfel stehende Frauenstatue mit einem Palmenwedel in der Hand. Es ist die aus Bronze gegossene Freiheitsstatue, welche nach dem Zweiten Weltkrieg im Jahre 1947 zum Gedenken an die Befreiung des Landes aufgestellt wurde.

Das farbenfrohe Pest

Konzertsaal der Größen der Musikwelt

Von der Kettenbrücke aus führt eine der schönsten Promenaden der Stadt, nämlich der Duna-Korso zum Gebäude der Redoute, einem der wundervollsten Werke der romantischen Architektur. In dem im Jahre 1865 eröffneten Gebäude wurden und werden auch heute noch Bälle sowie Konzerte veranstaltet. Hier haben auch zahlreiche Berühmtheiten aus der Welt der Musik, so z. B. Franz Liszt, Johannes Brahms, Gustav Mahler dirigiert. Dvořák, R. Strauss, Strawinsky und Ravel haben hier ihr Debüt gegeben.

Der größte überdachte Markt der Hauptstadt

Die beiden charakteristischen Gebäude am Pester Donauufer sind das in den 70er-Jahren des 19. Jahrhunderts erbaute ehemalige Zollhaus, nämlich die heutige Wirtschaftswissenschaftliche Universität und dahinter der größte überdachte Markt der Hauptstadt. Letzterer wurde Ende des 19. Jahrhunderts erbaut. Voll beladene Frachtkähne transportierten auf unterirdischen, direkt unter der Markthalle verlaufenden Kanälen, Waren jeder Art. Diese konnten an Ort und Stelle ausgeladen und übergeben werden. Die Großmarkthalle stand schon oftmals im Mittelpunkt weltweiter Nachrichten. Hochrangige ausländische Gäste, Politiker und Künstler haben hier ihren Bedarf an Knoblauch und Gewürzpaprika in Begleitung der Kameras diverser Nachrichtenagenturen gedeckt. Die Markthalle verfügt über das breiteste und interessanteste Warenangebot der Hauptstadt. Frisches Gemüse, Frischfleisch, Gewürze, Obst, ja fast alles ist hier erhältlich.

Die längste Fußgängerzone der Stadt

Von der Markthalle aus gelangen wir im Rahmen eines Spazierganges über die populärste Promenade der Innenstadt zur Váci utca. Diese ist nur den Fußgängern vorbehalten. Bereits im 18. Jahrhundert war sie die beliebte Flanierpromenade gut situierter Bürger. Aus diesem Grund haben sich hier immer wieder neue, schönere und hochwertigere Geschäfte niedergelassen. Daran hat sich bis heute nichts geändert. Fast alle weltberühmten Kosmetik-, Bekleidungs- und Schuhmarken sind mit schmucken Läden jeweils im Erdgeschoss der im 19-20. Jahrhundert erbauten Häuser vertreten. Die Straße mündet in den Vörösmarty- Platz, wo sich eines der ehrwürdigsten Kaffeehäuser von Pest, nämlich das Gerbeaud befindet.

 

Die Verwandten des Eiffel-Turmes

Wie in Paris, so zählen auch in Budapest die beiden alten Bahnhöfe “Keleti” (Ostbahnhof) und der im Jahre 1877 fertiggestellte “Nyugati” (Westbahnhof) mit ihren Eisenkonstruktionen zu den Sehenswürdigkeiten. Letzterer verfügt über “verwandtschaftliche Bindungen“ zu Paris und dem dortigen Eiffel-Turm. Der Erbauung des Westbahnhofs ging seinerzeit eine Ausschreibung voraus, mit dem Ergebnis, dass das Büro von Eiffel den Auftrag erhielt. Somit wurde auch ein Großteil der Eisenkonstruktionen in Paris gegossen.

Die größte Kirche und die schwerste Glocke

Vom Westbahnhof aus in Richtung Kiskörút (kleiner Ring) spazierend gelangen wir zur größten, 8500 Personen Platz bietenden Kirche, der St.-Stephans-Basilika. Unter dem mit seiner Hauptfassade auf die Donau blickenden, ehrwürdigen Gebäude musste man wegen der Nähe des Flusses erst eine Grundfläche, annähernd so groß wie die Kirche selbst, ausheben, um einen Keller mit drei Ebenen anlegen zu können. Die Basilika, welche im Grundriss einem griechischen Kreuz gleicht, wurde im Jahre 1905 geweiht. Im rechten Turm ertönt der Klang von Ungarns größter Glocke, deren Gewicht 9 Tonnen beträgt. Die hinter dem Altar befindliche Kapelle gilt als wichtigste Reliquie des ungarischen Christentums. Die rechte, mumifizierte Hand von Staats- und Kirchengründer König Stephan dem Heiligen wird hierin aufbewahrt.

 

Europas größte Synagoge

Nur wenige Schritte vom Kiskörút (dem kleinen Ring) entfernt und zwar in der Dohány utca steht Europas größte Synagoge. Die ersten jüdischen Kaufleute haben sich Mitte des 13. Jahrhunderts in Buda niedergelassen. Im 18. Jahrhundert besaß ein Teil der Juden in Óbuda Wohnhäuser, Handwerks- und Industriebetriebe. Einige Jahre später sind immer mehr von ihnen nach Pest umgesiedelt und Mitte des 19. Jahrhunderts haben sie am Rande des Pester Judenviertels die größte Synagoge der Epoche errichtet. Die große Halle kann dreitausend Menschen aufnehmen. Das im romantisch-maurischen Stil erbaute Gebäude wird von gusseisernen Säulen und Bögen getragen. Diese Bauweise war zur damaligen Zeit neu.
In der Synagoge finden nicht nur Gottesdienste statt, es werden auch regelmäßig klassische Musikkonzerte veranstaltet. Zudem kann man in unmittelbarer Nachbarschaft die Geschichte, Andachts- und Gebrauchsgegenstände des ungarischen Judentums im weltberühmten Jüdischen Museum und im Holocaust-Gedenksaal kennen lernen. In der Umgebung der Synagoge können wir zahlreiche koschere Geschäfte und Gaststätten finden.

Die erste und größte öffentliche Sammlung des Landes

Eines der schönsten Gebäude des Ringes ist das in klassizistischem Stil erbaute und 1846 fertiggestellte Ungarische Nationalmuseum. Anhand des umfangreichen Ausstellungsmaterials wird die Geschichte Ungarns seit der Staatsgründung dem Besucher vor Augen geführt. Hier kann man auch ein römisches, mittelalterliches und neuzeitliches Lapidarium besichtigen. Das Gebäude ist ein Symbol der nationalen Unabhängigkeit. Es spielte während des am 15. März 1848 begonnenen ungarischen Freiheitskampfes eine wichtige Rolle. Dieser bedeutende Tag gilt heute als Nationalfeiertag. Das Museum ist Teil der Schauplätze für diese Gedenkfeierlichkeiten.

Der Stadtpark der Hauptstadt

Laut Chronik war das Stadtwäldchen die erste und für jedermann zugängliche, öffentliche Parkanlage der Welt. Im Jahre 1808 wurde auf kaiserliche Anordnung mit der Pflanzung von siebentausend Bäumen und der Errichtung des Ungarischen “Nationalparks” begonnen. Heute findet man im Stadtwäldchen Spielplätze, Sportanlagen und Fahrradwege.
Man kann jedoch auch das zu Beginn des 20. Jahrhunderts erbaute Széchenyi-Bad – welches das erste Heilbad von Pest war – aufsuchen um dort zu schwimmen.
Einzigartige Modelle von Lokomotiven hat das Verkehrsmuseum zu bieten. Rockkonzerte kann man in der Petőfi-Halle erleben. Neben dem Gebäude findet an den Wochenenden einer der beliebtesten Flohmärkte statt. Man kann dort, angefangen von Büchern bis hin zu antiken, bemalten Tellern oder altem Spielzeug, unzählige wertvolle und interessante Dingen kaufen.
Ja, und nicht zu vergessen; man kann auch auf dem Városligeter See mit dem Boot fahren oder im Winter Schlittschuh laufen. Aus dem zugefrorenen See entsteht im Winter die größte Kunsteisbahn Mitteleuropas.

Das lebendig gewordene Modell

Am Ufer des Városligeter Sees steht die Burg von Vajdahunyad. Diese wurde ursprünglich aus Holz errichtet und zwar anlässlich des Millenniums. Ziel hierbei war, einige Elemente der charakteristischen und historischen Gebäude des Landes vorzustellen. Das “Riesenmodell” hat einen derartig großen Anklang gefunden, dass man es später auch in Stein nachbaute. Hier befindet sich das Ungarische Landwirtschaftliche Museum. Zudem wurde eine der reichsten Trophäensammlungen der Welt untergebracht.

Einer der ältesten Tiergärten Europas

Im 1 Quadratkilometer großen Stadtwäldchen befindet sich der ein interessantes Programm anbietende, im Jahre 1866 erbaute – und im letzten Jahrzehnt erneuerte – Tiergarten. Die Verzierungen an einigen seiner Gebäude sind gleichbedeutend mit den schönsten Werken des ungarischen Jugendstils. Im Budapester Zoo gibt es fünfhundert verschiedene Tiergarten und viertausend Pflanzensorten. Bei Kindern ist der Streichelzoo besonders beliebt. Es können dort Ziegen, Kälber und Schafe nicht nur bewundert, sondern auch gefüttert und gestreichelt werden.

 

 

Das ausgezeichnete Karussell

Schausteller haben bereits im 19. Jahrhundert hier im Stadtwäldchen ihre Zelte aufgeschlagen. Auch aus dem Ausland angereiste Zirkusunternehmen gaben sich hier ein Stelldichein. Die traditionellen Gebäude des Hauptstädtischen Großzirkus wurden im Jahre 1891 erbaut. Nebenan befindet sich der Vergnügungspark, in welchem sich die Techniken von heute und die von gestern begegnen. Hier kann man etliche, Mut erfordernde, schnelle, sich drehende und rasende Fahrzeug-Attraktionen ausprobieren. Das 100 Jahre alte, mit dem Europa-Nostra-Preis ausgezeichnete Karussell und die im Jahre 1922 errichtete, aus einem Holzgerüst bestehende und 1 km lange Denkmal-Achterbahn mit 9 Höhenbereichen sollen die Vergangenheit wieder aufleben lassen.

In den königlichen Landschaften des Donauknies

Ungarns größte Kirche

 

Die an der Donau liegenden Städte bieten den auf Schiffen vorbeifahrenden Menschen einen besonderen Anblick. Die Basilika, die Mauern der ehemaligen Burg von Esztergom (A4) und die Silhouette der dreißigtausend Einwohner zählenden Kleinstadt überragen ehrwürdig das rechte Ufer der Donau. Die aus dem 19. Jahrhundert stammende Basilika ist nicht nur aufgrund ihrer Ausmaße einmalig – sie ist die größte Kirche des Landes – sondern auch das Altarbild gilt als einzigartig. Das Gemälde, welches die Himmelfahrt der Madonna darstellt, ist das größte und einzige, auf Leinen gemalte Altarbild der Welt.
Das würdevoll erstrahlende Innere der Kirche kann man als die einzig und allein erhalten gebliebene Erinnerung an die ungarische Renaissance in Form der zu Beginn des 16. Jahrhunderts aus rotem Marmor errichteten Bakócz-Kapelle betrachten.
Die Schatzkammer des Domes verwahrt die umfangreichste Sammlung ungarischer Kirchenschätze.
Esztergom gilt als Haupt der katholischen Kirche Ungarns und ist gleichzeitig Sitz des Erzbischofs. Im Primaspalast des katholischen Oberhauptes können wertvolle Stücke der bildenden Künste im Christlichen Museum besichtigt werden.
Auf dem Burgberg wurde im Jahre 972 die erste Festung erbaut. Dort erblickte auch der Staats- und Kirchengründer Ungarns, König Stephan der Heilige das Licht der Welt. Dies war Grund genug, um Esztergom als Wiege der Nation zu bezeichnen. An das ehemalige Palastgebäude erinnern heute nur noch die aus dem 12 Jahrhundert stammende Burgkapelle und die Rosenfenster, beide sind Symbole von Esztergom.

 

Mitteleuropas größter, mittelalterlicher Wohnturm

Die zweifache S-Kurve des zu den schönsten Landschaften Ungarns zählenden Donauknies entstand nach der Eiszeit und zwar dergestalt, dass das von Bergen umrahmte Tal und das Bett des Flusses immer weiter absanken. Im malerischsten Teil dieser Landschaft wurde Visegrád (B4) erbaut. Als Sehenswürdigkeiten der Siedlung gelten die aus dem 13. Jahrhundert stammende Obere Burg und der im 14. Jahrhundert am Fuße des Berges errichtete königliche Palast. Seine Glanzzeit erlebte dieser während der Herrschaft des für seinen guten Geschmack weithin bekannten Renaissance-Königs Matthias. Er hatte den Palast durch Terrassen, einen Prunkhof, einen aus rotem Marmor gefertigten Zierbrunnen und mit einem Bad ergänzen lassen. Die aus fernen Ländern angereisten Besucher hatten seinerzeit den Palast als Paradies auf Erden beschrieben. Durch die Feuersbrunst 1542 wurde jedoch das Gebäude ein Opfer der Flammen, später sind die Ruinen durch herabfallendes Gestein annähernd komplett zugedeckt worden. Dank der seit Jahrzehnten anhaltenden archäologischen Ausgrabungen und Rekonstruktionsarbeiten hat man den Prunkhof des Renaissance-Palastes nach alten Plänen rekonstruiert. An der Oberen Burg kann der Besucher erkennen, dass sie früher als Festung diente. Ein Teil davon wurde in Ergänzung der Originalmauer neu errichtet. Von hier aus hat man die beste Aussicht auf das Donauknie. Der im Originalzustand erhalten gebliebene und aus dem 13. Jahrhundert stammende Wohnturm war ein wichtiger, integrierter Teil der Festung. In seinen Ausmaßen galt er an den Ufern der Donau als einmalig. Im sechseckigen, über fünf Stockwerke verfügenden und 31 Meter hohen Salamonturm können heute die Originalbrunnen und Statuen des Renaissance-Palastes besichtigt werden.

Die meistbesuchte Kleinstadt

Die Menschen, die schon einmal hier waren, werden die schönste ungarische Kleinstadt an der Donau, den Wohnort zahlreicher Maler und Bildhauer, nämlich Szentendre (C5), nicht vergessen. Enge Gassen, schmale, auf den Hügel führende, mit Kopfstein gepflasterte Wege und ein das 18. Jahrhundert widerspiegelnde Stadtbild lassen den Ort zu einem einmaligen Komplex an Denkmälern werden. Die mediterrane Atmosphäre ist größtenteils den im 14. Jahrhundert hier angesiedelten Südslawen wie Serben und Griechen sowie den Siedlern aus Dalmatien zu verdanken. Sieben Kirchen – davon eine griechisch-katholische Bischofskirche – zahlreiche Museen, Kunstausstellungen der zeitgenössischen bildenden Künste sowie ausgezeichnete, kleine Restaurants haben entscheidenden Anteil am Ruhm der Stadt, in deren Außenbezirk sich das größte ethnographische Freilichtmuseum Ungarns befindet: die “Skanzen“ mit alten Bauernhäusern, Handwerksbetrieben und Kirche.

Besonderheiten in der Umgebung der Hauptstadt

Das Lieblingsschloss von Königin Elisabeth

Mehr als dreihunderttausend Menschen besuchen jährlich eines der schönsten ungarischen Schlösser. Die ehemalige Herrschaftsresidenz ist nicht einmal eine Autostunde von den Toren der Hauptstadt entfernt, sie befindet sich in Gödöllő (D5). Der Bauherr des Schlosses war Antal Grassalkovich, welcher seinerzeit die glänzendste Karriere des 18. Jahrhunderts machte. Aus dem Rechtsanwalt wurde einer der einflussreichsten Persönlichkeiten, der Leiter der ungarischen Schatzkammer. Er erwirtschaftete sich ein riesiges Familienvermögen und baute mehrere Paläste. Das elegante Gödöllőer Schloss stellt eines der schönsten Werke der barocken Architektur dar und diente landesweit vielen Schlossherren als Vorbild. Bereits Kaiserin Maria-Theresia war hier des Öfteren zu Gast, doch während der Zeit von Franz-Josef wurde das Schloss die Lieblingsresidenz des österreichischungarischen Herrscherpaares. Die Gemahlin des Kaisers, die umschwärmte Königin Elisabeth, welche von ihren Anhängern Sissi genannt wurde, liebte Schloss Gödöllő ganz besonders. Das Hauptgebäude des Schlosses empfängt heute wieder mit altem Pomp die Besucher. In den sechsundzwanzig, zeitgetreu rekonstruierten Räumen kann man u.a. die Wohntrakte des kaiserlichen Paares, den Prunksaal und das Arbeitszimmer von Franz-Josef besichtigen. Im Schloss und im Schlosshof werden häufig Konzerte klassischer Musik und kulturelle Festivals veranstaltet. Das nach 200 Jahren zeitgetreu rekonstruierte und wieder in Betrieb genommene Barocktheater gilt in Europa als einmalige Rarität.

Die größte Pflanzensammlung des Landes

Vácrátót (C5) ist eines der populärsten Ausflugsziele für die Besucher, die sich für die Natur und die Pflanzenwelt interessieren. Hier hat man die Möglichkeit, in einem 29 Hektar großen botanischen Garten – in entsprechend geschützter Umgebung mit Mikroklima – zahlreiche Vertreter der Pflanzenwelt der Erde, nämlich insgesamt 13.000 verschiedene Pflanzenarten zu besichtigen.

Eine der schönsten Bauten der Romantik

Die aus dem 19. Jahrhundert stammende katholische Kirche mit ihren beiden Türmen signalisiert schon von weiten, dass der Besucher in Richtung Fót (C5) fährt. Sie gilt als eines der schönsten Werke ungarischer Architektur der Romantik. Die bemalte Kassettendecke und die Statuen aus Carrara-Marmor der Krypta-Kapelle sind bemerkenswerte Sehenswürdigkeiten. Die zweite Sehenswürdigkeit der Siedlung ist das Schloss Károlyi, in dessen Park und Prunksaal kulturelle Programme veranstaltet werden. In der Kirche finden auch Konzerte statt.

Das Dorf mit dem Europa-Nostra-Preis

Das in der Nähe der Hauptstadt liegende Ócsa (C7) hatte im Jahre 1996 in Anerkennung seines Interesses und der damit in Verbindung stehenden Aktivitäten für den Denkmalschutz diesen hochrangigen Preis erhalten. Die aus dem 13. Jahrhundert stammende, reformierte Kirche des Dorfes gilt in Ungarn als eines der bedeutendsten Denkmäler aus der Zeit der Romanik. Die ausgezeichnete Akustik ermöglicht es, hier Chor- und Orgelkonzerte zu veranstalten und diese zu unvergesslichen musikalischen Erlebnissen werden zu lassen. Die Siedlung ist auch durch die annähernd einhundert Weinkeller, welche sich in besonderer Form präsentieren, bekannt geworden. Weiterhin ist sie aufgrund eines streng geschützten Moorgebietes und dessen Pflanzen- und Tierwelt, wegen der strohgedeckten Bauernhäuser des Altdorfes sowie aufgrund der sehenswerten ethnographischen Ausstellung im Heimatmuseum berühmt.

Sehenswert: Formel–1

Der Grundstein für den Autosport wurde in Ungarn gleich zu Beginn des 20. Jahrhunderts gelegt, als man den ersten Automobilklub ins Leben rief. Später und zwar im Jahre 1912 fand hier das erste internationale Automobilrennen statt. Heute werden die Rennen unweit von Budapest, bei Mogyoród (C5), nämlich auf dem Hungaroring ausgetragen. Als einzige Rennstrecke der Formel–1 in Mitteleuropa kann sie auf die Teilnahme der weltbesten Piloten verweisen. Die Formel–1-Rennveranstaltung in Ungarn zieht alljährlich mehrere Hunderttausend von autosportbegeisterten Menschen in ihren Bann. Zudem lädt das 2100 Quadratmeter große Hungaro-Kartcenter während des gesamten Jahres zu Fahrten mit dem Gokart ein.

Der einzige Triumphbogen des Landes

Die Stadt Vác (C4) am linken Ufer der Donau kann auf ihre tausendjährige Geschichte stolz sein. Als ein von König Stephan gegründeter Bischofssitz verfügt der Ort über eine klassizistische Kathedrale und einen Bischofspalast. Hier findet man auch einen der schönsten barocken Plätze Ungarns, nämlich den Március 15. tér (Platz des 15. März), dessen Gebäude ausnahmslos unter Denkmalschutz stehen. Einmalig in Europa ist die maurische Memento-Ausstellung in der Krypta der Dominikanerkirche. Aufgrund besonderer klimatischer Verhältnisse sind hier die Särge der auf natürlichem Wege mumifizierten Leichname erstaunlicherweise erhalten geblieben. Ebenso blieben die Särge, Kleidung und Beerdigungsrelikte aus dem 18. Jahrhundert fast vollständig erhalten. Nur in Vác besteht die Möglichkeit, über eine mit Statuen geschmückte, barocke Brücke zu spazieren. Hier findet man auch den einzigen Triumphbogen Ungarns, welcher anlässlich des Besuchs der österreichischen Kaiserin Maria-Theresia erbaut wurde.

Das einzige Lampenmuseum des Landes

Von der Hauptstadt aus in Richtung Westen fahrend gelangen wir zu der im 13. Jahrhundert erbauten Ruinenkirche von Zsámbék (A6). Das Bauwerk wurde im 18. Jahrhundert durch ein Erdbeben zerstört. Die noch erhalten gebliebenen Türme und Mauerreste gelten als besondere Sehenswürdigkeiten und bilden gleichzeitig die Originalkulisse für die alljährlich im Sommer stattfindenden Konzerte und Theatervorstellungen. Eine andere Sehenswürdigkeit des Dorfes ist das Lampenmuseum, das über eine einmalige Sammlung verfügt.

Reise in die Urzeit

Am rechten Ufer der Donau liegt die Siedlung Százhalombatta (B7). Ihre als einmalig geltende Attraktion besteht in Form der urzeitlichen Skanzen (Freilichtausstellung). Anhand der Vorstellung eines einzigen der einhundert Grabhügel – welchen die Siedlung auch ihren Namen verdankt – können die Besucher eine Zeitreise durch die Originalsiedlungen der Bronze- und Eisenzeit unternehmen und an der Anfertigung von Geschirr sowie Schmuck nach Methoden der Urzeit teilnehmen.

Angel- und Wassersportparadies

Es war einmal das beliebte Jagdgebiet der Könige! Heute zählt es zu einem der populärsten Angelplätze am südlich der Hauptstadt gelegenen, über zahlreiche Fische, seltene Vogelarten und großen Pflanzenreichtum verfügenden Nebenarm der Donau von Ráckeve. Im Dorf Ráckeve (B8) befindet sich das erste, im Barockstil erbaute Schloss, sowie die einzige, aus dem 15. Jahrhundert stammende, gotische serbisch-orthodoxe Kirche des Landes.

Werbung mit dem Klang der Trommeln

Es ist schon ein besonderer Zufall, dass sich in der gleichen Stadt, nämlich in Cegléd (E8), das einzige Trommelmuseum des Landes befindet und dort der weltbekannte Staatsmann und Politiker Lajos Kossuth, Führer des ungarischen Freiheitskampfes, im Rahmen seiner Rundreise mit der Werbung für das Heer begonnen hatte. Die Stadt setzte Kossuth ein Denkmal in Form einer Statue und seine Leistungen werden auch im Museum in Erinnerung gehalten.
In Cegléd kann man weiterhin die größte, im klassizistischen Stil erbaute, reformierte Kirche Mitteleuropas besichtigen.
In der Stadt – die speziellen Instrumente des Trommelmuseums einbezogen – werden alljährlich internationale Festivals für Trommel- und Schlaginstrumente organisiert und durchgeführt.

 

 

 

Budapest GuestRooms in Budapest has 3 reviews

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BudapestGuestRooms

Vendégeink írták

There are no translations available.

Congratulations! With the opening of this nice place from your very first guests.
A couple from the Netherlands.

A szobák szépek, az ágyak hatalmasak és kényelmesek otthon sem tudok ilyen jót aludni. A reggeli bőséges és finom, az ellátás barátságos.
Egy házaspár Nagykanizsáról.
 

Budapest is a lovely city. It is very vibrant with lots of place to visit and enjoy.

The Guesthouse is well located, being located close to the Metro, trams and buses, learn to use them as soon as possible as it will save time and get you to anywhere you want to go.

Sightseeing musts:
1.)   The Castle and its surrounds in Buda. Super views.
2.)   The No2 tram along the riverbank.
3.)   A cheap way to cruise the river is by local ferry from Boráros tér by Petőfi bridge to Margit Island. The island is very interesting and pretty.
4.)   Visit the Jewish synagogue and Museum. (only 10-15 minutes walk from the Guesthouse)
5.)   Go to the City Park and Heroes Square. (Take the yellow metro line form the Oktogon.) It is quaint and the oldest mainland Europe.
6.)   Take the HÉV train from Batthyany tér to Szentendre. Lots to see there but do make sure to visit the Margit Kovács Museum. (An outstanding sculptress and ceramicist)

Eating:

There are hundreds of restaurants catering for a wide range of tastes and budgets.

Try the Spoon restaurant (riverboat) and the New York cafe (not for annoy but the wine is very expensive – coffee and beer much cheaper.

The Guesthouse is a super place to have as a base. It is attractively furnished with spaciory bedrooms.

Judit is a lovely person, very interesting, helpful and pleasant. Do try her scrambled egg and bacon. Thank you Judit for your kindness  warmth  help.

Brian, Joyce +Paul

Cambridgeshire
England 

 

Budapest Guestrooms is a fantastic place to stay, close to the local transport which can get you around Budapest. The rooms have everything you need and the service and the hospitality is excellent. Nothing was too much trouble and we will be recommending to friends and family.

Thank you for a fantastic stay.

Neil, Emőke, Sophia.

St Neots, England.